Reiten im Wald
Gerade in den schönes Jahreszeiten ist ein Ausritt in die freie Natur immer eine Überlegung wert. Dabei spielt es nicht einmal eine Rolle, ob ein eigenes Pferd (Freizeitpferd) vorhanden ist oder ob eins geliehen werden muss. Ein Wald gehört zur Natur und gehört damit zu den schönsten Ausflugszielen. Aber Obacht – nicht jeder Wald darf einfach so beritten werden. Dies geschieht in Abhängigkeit zu den jeweiligen Gesetzen des Bundeslandes. Während in diversen Bundesländern das Reiten im Wald nur auf befestigten Wegen oder Wanderwegen gestattet ist, so sind manche Länder sogar noch strenger. In Berlin z.B. darf im Wald nur geritten werden, wenn der Weg eindeutig für Pferde gekennzeichnet ist. Die Regeln sind vielfältig und unterscheiden sich oftmals nur gering. Es ist jedoch praktisch nirgends gestattet, sich mit dem Pferd frei im Wald zu bewegen. Dies geschieht natürlich auch zum Schutz der Tiere. Auch Jäger bewegen sich häufig durch den Wald. Sie haben die Aufgabe den Wildbestand auf einem bestimmten Level zu halten. Dies bedeutet, dass sie Füttern müssen, wenn es zu kalt ist, dass die Tiere selber etwas finden und das sie auch mal ein Tier erlegen, wenn der Bestand derzeit zu hoch ist. Pferde, die auf unbefestigten Waldwegen unterwegs sind oder ihren Reitern ausbrechen laufen Gefahr erschossen zu werden. Sicherlich ist das Risiko sehr gering, aber es kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Wer jedoch mit seinem Tier nur auf befestigten Wegen im Wald unterwegs ist, der hat auch nichts zu befürchten. Auf diese Weise kann der Ausritt gefahrlos genossen werden.





